Warum reden wir nicht darüber, wen wir wählen?

Ich habe vor Kurzem meine Masterarbeit zum Thema "die Klimakrise als Gegenstand politischer Kommunikation in sozialen Online-Netzwerken geschrieben. Am Ende habe ich mich, wie man das halt so macht, kritisch mit meiner methodischen Vorgehensweise auseinandergesetzt. Im Rahmen des Kapitels "kritische Würdigung" habe ich genau beschrieben wo die Grenzen der Objektivität und Wissenschaftlichkeit meiner Arbeit liegen. Dabei habe ich lange hin und her überlegt, ob und wie ich thematisieren sollte, dass nicht zu 100% ausgeschlossen werden kann, dass meine persönliche politische Haltung die Ergebnisse und deren Einordnung und Interpretation unbewusst geprägt hat. Hierzu habe ich mir verschiedene andere wissenschaftliche Arbeiten zu politischen Themen angeschaut, war jedoch mit den Lösungen meiner Vorgänger*innen nicht zufrieden. Ich fragte mich, warum man nicht einfach seine Position offen legt. Die Antwort darauf kam mir recht schnell: Weil man nicht darüber redet, wen man wählt. Genauso wie man nicht darüber redet, wie viel man verdient. Warum auch immer.

Ohne Stress, motiviert und schnell die Bachelorarbeit schreiben | 5 Dinge, die mir geholfen haben

Was für mich immer wie ein ganz großer, unüberwindbarer Berg am Ende meines Studiums geschienen hat, liegt nun hinter mir – die Bachelorarbeit. Ich muss wirklich sagen, die Zeit während dem Schreiben ist wie im Flug vergangen. Natürlich gab es Momente, in denen ich keinen Bock mehr hatte, aber die waren super selten. Den Großteil der Zeit habe ich es wirklich genossen, mich so tief in ein Thema einarbeiten zu können, was mich so sehr interessiert – wie man als Fair Fashion Label glaubwürdig seine Nachhaltigkeit kommuniziert – und daraus etwas eigenes erschaffen zu können. Wenn ich an die letzten 6 Wochen zurück denke, habe ich eigentlich ein richtig gutes Gefühl – einige Aha-Momente, unzählige abgehakte To Dos, kleine Erfolgserlebnisse, leckeres Essen nach getaner Arbeit und erholsame Auszeiten.