8 Dinge, die ich zum konzentrierten & fokussierten Arbeiten brauche | Home Office Tipps

Seit Ende Januar sind meine Vorlesungen vorbei – das bedeutet für mich, dass das letzte bisschen Struktur, die mein Alltag von außen bekommen hat, weggefallen ist. Die nächsten Wochen und Monate verbringe ich damit, meine Masterarbeit zu schreiben und nebenbei in kleinem Umfang Aufträge als freiberufliche Texterin umzusetzen. Es gibt also gerade niemand der mit vorschreibt, was ich wann zu tun habe – theoretisch könnte ich 24 Stunden arbeiten oder auch den ganzen Tag vorm Fernseher liegen. Diese Freiheit schätze ich sehr. Dennoch birgt sie das Risiko, die Zeit nicht effizient zu nutzen, mich ablenken zu lassen oder meine Work-Life-Balance zu verlieren, indem alles ineinander verschwimmt. Da die ersten beiden Wochen sehr erfolgreich waren und ich am Ende jedes Tages sehr zufrieden damit war, was ich geschafft hab und wie ich es geschafft hab, habe ich mich dafür entschieden, heute mit euch zu teilen, welche auch Dinge Ich zum konzentrierten fokussierten arbeiten brauche.

1. Detaillierter Plan mit überschaubaren To Dos

Ich bin fest davon überzeugt, je weniger Energie man investieren muss, um herauszufinden was der nächste Schritt ist, desto mehr Energie hat man, um diesen Schritt auch wirklich zu gehen. Deshalb ist ein detaillierter Plan die wichtigste Grundlage für meine Produktivität. Ich setze mir Monatsziele, die ich in Wochenziele herunterbreche und reduziere diese dann wiederum auf die einzelnen Tage. Die To-Tos sortiere ich nach Priorität und beginne jeden Tag mit dem Wichtigsten. Dabei ist mir wichtig dass die einzelnen Aufgaben so überschaubar sind, dass ich nicht über mehrere Stunden hinweg an einem To-Do arbeite, sondern regelmäßig Erfolgserlebnisse habe. Wenn ich ein klares Ziel vor Augen habe, bin ich nämlich wesentlich fokussierter.

2. Feste Arbeitszeiten

Um konzentriert und diszipliniert arbeiten zu können, ist es mir wichtig Freizeit und Studium beziehungsweise Job voneinander zu trennen. Aus diesem Grund versuche es auch im Home-Office feste Arbeitszeiten zu haben. In der Regel beginnt mein Arbeitstag direkt nach dem aufstehen, dann wird gegen 10 eine kürzere Frühstückspause eingelegt, gegen zwölf eine einstündige Mittagspause und der Tag endet dann, meine To-do Liste abgehakt ist, idealerweise gegen 17 Uhr. Mir ist es wichtig, einen richtigen Feierabend zu haben, damit ich nicht das Gefühl habe, unendlich viel Zeit für das Abhaken meiner Tages-To-Dos zu haben – so arbeite ich wesentlich fokussierter und finde in der Vorfreude auf einen Abend voller Me-Time zusätzliche Motivation.

3. Ablenkung vermeiden – Forest App

Um zu vermeiden, dass ich mich von meinem Handy ablenken lasse, verwende ich gerne die Forest App. Hier kann ich einen Timer einstellen, wie lange ich am Stück produktiv sein möchte – in dieser Zeit kann ich die Forest App nicht schließen und damit auf keine andere App zugreifen. So bin ich dazu gezwungen Nachrichten beispielsweise nur in meinen Pausen zu beantworten und mich nicht zwischendurch davon ablenken zu lassen, was mir sehr dabei hilft fokussierter zu sein.

4. bewusster Medienkonsum – IPhone Fokus

Ich merke sehr, dass sich mein Medienkonsum auf meine Konzentrationsfähigkeit auswirkt. Gerade kürzere, emotionale Videoformate wie Tik Tok oder Instagram sorgen bei mir für eine kürzere Konzentrationsspanne und lasse mich schnell den Fokus verlieren. Aus diesem Grund Vermeide ich diese Apps während meines Arbeitstags und konsumiere sie nur nach Feierabend. Das klappt wirklich gut seit ich den iPhone Fokus Modus nutze, der es mir erlaubt in dem gewählten Zeitraum nur Mitteilung von bestimmten Apps und Personen zu bekommen und mir einen eigenen Home-Bildschirm einzurichten, auf dem sich nur Dinge befinden, die für meine Arbeit relevant sind.

5. Auf ein Thema konzentrieren

Ich persönlich bin wesentlich produktiver wenn ich kein Multitasking betreibe, sondern mich auf eine Aufgabe konzentrieren. Außerdem hilft es mir, möglichst wenig zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen hin und her zu springen. Idealerweise widme ich meinen gesamten Vormittag einen bestimmten Arbeitsbereich wie zum Beispiel dem Schreiben meiner Masterarbeit – am Nachmittag gehe ich dann ein anderes Thema an, wie zum Beispiel Texte für Auftraggeber*innen. Dadurch dass mein Gehirn dann über einen längeren Zeitraum in einem „Modus“ bleiben kann, fällt es mir leichter, fokussiert zu bleiben.

6. Pomodoro-Methode als Rettung in der Not

Bei der Pomodoro-Methode arbeitet man 25 Minuten, macht und 5 Minuten Pause und wiederholt das mehrmals bevor dann eine längere Pause folgt. Grundsätzlich bin ich nicht der größte Fan davon, weil mich die häufigen Pausen aus meinem Work Flow herausholen. Gerade morgens direkt nach dem Aufstehen kann ich problemlos 1 oder 2 Stunden am Stück arbeiten – da würde mich der Timer noch 25 Minuten nur stören. Allerdings hilft mir die Pomodoro Methode sehr, wenn ich merke dass meine Konzentration nachlässt und es mir schwer fällt, weiter zu machen. Anstatt dass ich dann ganz aufhöre, nehme ich mir vor 25 Minuten zu arbeiten und darin möglichst viel zu schaffen. Der Gedanke, dass der Arbeitszeitraum recht überschaubar ist und die Pause in Sicht ist, sorgt dafür, dass es mir weniger schwerfällt, anzufangen. Häufig ist es so, dass ich nach diesen 25 Minuten so drin bin, dass ich nicht direkt aufhöre. Aber selbst wenn ich diese häufigen Pausen dann benötige, ist es immer noch besser ein paar kürzere Arbeitseinheiten mit vielen Pausen einzulegen, als ganz aufzuhören.

7. Sinnvolle Pausen – Meditation, Journaling, Spazieren, Aufräumen, Selfcare, …

Regelmäßige Pausen sind wichtig. Ich merke aber, dass es nicht egal ist, was ich in dieser Pause mache, sondern dass meine Pausenbeschäftigung einen großen Einfluss auf meine Konzentration danach hat. Mir tut es gut, Pausen dafür zu nutzen, Dinge zu erledigen, die ich sowieso an dem Tag machen wollte, bei denen ich mich etwas bewegen können und für die ich meinen Kopf nicht brauche – dazu gehören beispielsweise spazieren gehen, aufräumen oder Self Care im Sinne von Schminken, Zähneputzen, Haarmaske machen usw. Außer, wenn du mir beim Arbeiten auffällt, dass mir irgendwas im Kopf herumschwirrt – dann nutze ich die Pausen gerne für Journaling.

Der Fokus-Modus auf dem IPhone war für mich wirklich ein Game Changer. Nutzt ihr die Funktion auch? Was braucht ihr, um im Home Office konzentriert und fokussiert zu bleiben? Schreibt mir euer Feedback gerne in die Kommentare 🙂 Ich wünsche euch eine produktive Woche!

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