meine digitale Organisation im kommenden Semester | Notion, ICal & Reminders

Am Dienstag beginnt für mich das 3. Mastersemester und damit nach 2 Jahren das erste Semester in Präsenz. An der Hochschule. So richtig mit Menschen. Ich freu mich und gleichzeitig weiß ich, dass ich manche Aspekte des Distance Learnings vermissen werde. So zum Beispiel die zusätzliche Zeit, die durch den wegfallenden Fahrtweg entsteht, sowie die Möglichkeit, neben der Online-Vorlesung Multitasking zu betreiben. Deshalb war es mir wichtig, mit einem guten Organisationssystem in das neue Semester zu starten – um hoffentlich weiterhin eine gute Uni-Work-Blog-MeTime-Life-Balance aufrecht zu erhalten. Deshalb habe ich mir in den Ferien Gedanken drüber gemacht, welche Organisationstools, die ich in den vergangenen Jahren ausprobiert habe, ich wofür benutzen möchte.

Am Anfang meines Bachelors habe ich komplett analog geplant. Alles was ich brauchte, um mich zu organisieren, war mein Bullet Journal. Ich bin dann aber nach und nach auf digitale Tools umgestiegen. Auch wenn die Vorstellung, mein komplettes Leben in einem leeren Notizbuch zu organisieren und per Hand zu planen nach wie vor etwas sehr Schönes hat, habe ich mit der Zeit gemerkt, dass es nicht die effizienteste Methode ist.

  • Digitale Organisationstools sind flexibler: Hier kann ich To Do’s, Termine und Ideen frei herumschieben und beliebig oft löschen und umändern.
  • Die digitale Variante ist ordentlicher und übersichtlicher.
  • Digitale Tools können von jedem Gerät aus bedient werden und mein Handy habe ich immer dabei.
  • Digitale Tools bieten Optionen, die so analog gar nicht möglich sind, wie zum Beispiel Erinnerungs-Benachrichtigungen, miteinander Verknüfte Inhalte, Hinzufügen von Links, …

Meine Organisation im neuen Semester

Ich habe mittlerweile viele verschiedene Tools ausprobiert und möchte mich in dem kommenden Semester auf meine 3 Favoriten beschränken.

ICal: Fixe Termine & Time Blocking

Als klassischen Kalender nutze ich ICal, also die App, die auf allen Apple-Geräten bereits vorinstalliert ist. Die nutze ich, um fixe Termine einzutragen und für Time-Blocking – also, wenn ich mir einen bestimmten Zeitraum für eine bestimmte Aufgabe freihalten möchte. Dementsprechend ist das die App, wo ich reinschaue, um mir einen Überblick zu verschaffen, wenn ich To Dos plane oder mich verabrede.

Um das Ganze übersichtlich zu gestalten, habe ich jeweils eigene Farben für Uni-Vorlesungen, -Nachbereitung, Arbeit, Blog und Privates. Ein solches Color-Coding-System kann ich auf jeden Fall empfehlen – das funktioniert genauso auch mit dem Google-Kalender.

Reminders: Erinnerungen & Habits

Die Reminders-App von Apple nutze ich zum einen, wenn ich bestimmte Gewohnheiten in meinen Alltag integrieren möchte: Beispielsweise möchte ich mich jeden Tag dehnen, meditieren, 15 Minuten lesen und Tagebuch schreiben. Daran werde ich dann täglich um eine bestimmte Uhrzeit dran erinnert. Zum anderen nutze ich die App, wenn ich an etwas erinnert werden möchte, was auf keinen Fall untergehen darf.

Der Vorteil von Apple-Reminders ist, dass die Erinnerungs-Benachrichtigungen erst vom Startbildschirm verschwinden, wenn man sie abhakt. Sie werden also geräteübergreifend so eingeblendet, dass man sie kaum übersehen kann und man dazu motiviert ist, es zu erledigen, um die Benachrichtigung zu entfernen. Das ist der Grund, warum ich hierfür nicht die App nutze, die ich euch gleich vorstelle.

Notion: Ideensammlung, Projektplanung, Taskmanagement

Für alles andere nutze ich Notion – in dieser App befindet sich wirklich mein komplettes Leben. Es handelt sich dabei um eine Notizen-App mit sehr vielen Erweiterten Funktionen. Man kann sich darin alles so zurechtschieben, wie man es gerade braucht und hat unendlich viele Möglichkeiten. Dementsprechend braucht es etwas, um sich einzuarbeiten – es lohnt sich aber. Es würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, wenn ich jetzt auf alle Einzelheiten eingehe, deswegen stelle ich jetzt nur die 3 für mein Studentinnendasein wichtigsten Seiten vor: Die Wochenübersicht, die Semesterübersicht und die Projektübersicht für meine Masterarbeit.

Die Wochenübersicht besteht zum Großteil aus einer Übersicht der einzelnen Tage mit den jeweiligen To Do’s – unterteilt in vormittags und nachmittags. Hier sind auch nochmal Termine wie zum Beispiel Vorlesungen eingetragen, damit ich besser einschätzen kann, wie viel Zeit mir noch für andere Aufgaben teilt. Darunter befindet sich dann eine aufklappbare Liste mit den Wochen-To-Dos, die ich nach und nach hoch zu dem jeweils passenden Tag schiebe. Diese Drag-and-Drop-Funktion ist bei Notion super praktisch. Außerdem sammele ich darunter alles, was in der nächsten Woche ansteht sowie alle möglichen Notizen, die aktuell relevant sind.

Für die Uni-Organisation nutze ich hauptsächlich diese Tabelle, in der ich die einzelnen Module aufgelistet habe und wozu ich dann, sobald ich sie kenne, die einzelnen Prüfungsleistungen eintrage. Wenn ich auf das Modul klicke, öffnet sich eine eigene Seite, wo ich dann noch Notizen und Anmerkungen hinzufügen kann.

Da ich mich aktuell in der Vorbereitungsphase meiner Masterarbeit befinde, benutze ich diese Seite sehr häufig. Links befinden sich Unterseiten, auf denen ich Inhalte sammele und Ideen ausformuliere. Rechts liste ich alle kommenden To Dos auf. Diese sind mit meiner Wochenübersicht verknüpft, sodass die hier automatisch abgehakt werde, wenn ich sie auf der Seite der Wochen-To-Dos abhake.


Das ist die Kombi aus Apps, die für mich am besten funktioniert. Schreibt mir gerne, was ihr so zur Organisation benutzt 🙂

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