Plastik-Müll im Alltag vermeiden – wie und warum?

*Werbung. Dieser Beitrag entsteht in Kooperation mit GOT BAG.

Spricht man über das Thema Nachhaltigkeit, fällt bald auch der Begriff „Plastik“. Meistens bleibt das dann jedoch recht abstrakt – wir sind uns alle einig: Plastik ist irgendwie schlecht für’s Klima. In diesem Beitrag möchte ich mich mal genauer damit auseinandersetzen, inwiefern dieser Kunststoff dem Klima schadet und wie wir als Konsument*innen mit ihm umgehen können.

Wieso ist Plastik überhaupt schädlich für die Umwelt?

Das Problem beginnt bereits bei der Herstellung von Plastik. Das wird nämlich in der Regel aus umweltschädlichen Rohstoffen wie Erdöl hergestellt. Um an Erdöl zu gelangen, nehmen wir zerstörte Wälder, verseuchte Meere, aussterbende Arten und kranke Menschen in Kauf. Allen, die sich ausführlich mit der Problematik rund um Erdöl auseinandersetzen möchten, verlinke ich hier ein, wie ich finde, aufschlussreiches Info-PDF von Greenpeace.

Aber auch nach der Herstellung und der Erfüllung seines eigentlichen Zwecks schadet Plastik der Umwelt weiter. Große Mengen davon landen nämlich in der Natur. Alleine in unsere Meere gelangen jedes Jahr über 9 Millionen Tonnen Plastikmüll – mit verheerenden ökologischen Folgen. Und Plastik, der einmal in der Natur ist, bleibt in den meisten Fällen auch erstmal da. Solche Kunststoffe haben nämlich den Nachteil, dass sie sich nicht oder nur sehr langsam zersetzen. Bei einer Plastikflasche kann man also beispielsweise mit mehreren Jahrhunderten rechnen, bis sie sich vollständig zersetzt hat.

Auch, wenn wir gewissenhaft mit unseren Abfällen umgehen und der Plastik am Ende nicht in dem nächsten Fluss, sondern im Müll landet, gehen die Umweltschäden weiter. Zwar gibt es mittlerweile für einige Kunststoffarten Recycling-Möglichkeiten, wenn diese denn richtig entsorgt werden. Trotzdem wird immer noch die Hälfte der Plastikabfälle verbrannt – dass der dadurch entstehende CO2 nicht förderlich für den Klimawandel ist, muss ich an dieser Stelle wahrscheinlich nicht weiter erläutern.

Prinzipiell gibt es an Plastik also nichts Positives, außer dass er uns Menschen das Leben oft einfacher macht. Es gibt auch Bereiche – wie beispielsweise die Verpackung und der Transport von bestimmten medizinischen Produkten – wo bisher noch nicht auf Plastik verzichtet werden kann. In unserem Alltag aber schon – deshalb sollten wir uns mit Alternativen befassen und uns überlegen, ob es sich nicht vielleicht lohnt, unsere Bequemlichkeit an manchen Stellen kurz hinten an zu stellen.

Tipps für weniger Plastik im Alltag

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht mit dem Begriff „Zero Waste“ um mich schmeißen, weil damit manchmal ein großer Druck einhergeht. Ziel sollte nicht sein, sich mit einem schlechten Gewissen zu bestrafen, wenn hier und da im eigenen Alltag Plastik auftritt, sondern vielmehr da auf ihn zu verzichten, wo es am wenigsten weh tut.

Wiederverwendbare Alternativen

Ein erster Tipp, der eigentlich auf der Hand liegt, besteht darin, wiederverwendbare Alternativen für Einwegprodukte zu finden. Da gibt es mittlerweile ein riesiges Angebot von Abschminkpads über Strohhalme bis hin zu Backpapier. Wenn ich euch das nächste Mal irgendein „Wegwerfprodukt“ kaufen möchtet, gebt es einfach mal bei Ecosia mit dem Zusatz „wiederverwendbar“ ein – all diese Produkte haben neben dem ökologischen Aspekt den Vorteil, dass ihr damit langfristig sogar Geld spart und keinen Gedanken mehr ans Nachkaufen verschwenden müsst.

Keine Plastikverpackungen

Der zweite Tipp wäre, Verpackungsmüll zu reduzieren. Hier lohnt es sich, flüssige Produkte (z.B. Shampoo) gegen feste Alternativen einzutauschen, Lebensmittel soweit wie möglich unverpackt zu kaufen und sich ansonsten für Verpackungen aus biologisch abbaubaren Materialien statt Plastik zu entscheiden.

Mikroplastik vermeiden

Vor allem in Kleidung, aber auch in Kosmetik befindet sich häufig Mikroplastik, das dann super schnell über das Waschbecken, die Dusche oder die Waschmaschine ins Abwasser gelangt. Plastik erkennt man nicht immer auf den ersten Blick – so ist es, selbst wenn man sich bemüht, manchmal schwer, auf ihn zu verzichten. Hier verlinke ich euch eine Broschüre vom BUND, in der alle Bezeichnungen von Plastik aufgelistet sind – so könnt ihr leichter erkennen, wenn dieser beispielsweise als Scheuermittel in eurem Peeling oder eurer Zahnpasta enthalten ist.

Das beste aus Plastik machen: Rucksäcke aus recyceltem Meeresplastik

Selber dazu beitzutragen, dass möglichst wenig „neuer“ Plastik der Umwelt schadet ist die eine Möglichkeit. Die andere Möglichkeit besteht darin, diejenigen zu unterstützen, die versuchen die Umweltschäden einzudämmen. Deswegen freue ich mich sehr, für diesen Blogbeitrag mit GOT BAG zusammenarbeiten zu können. Sie sorgen dafür, dass Plastik aus dem Meer gefischt wird und stellen daraus tolle, nachhaltige Accessoires her. Wie beispielsweise den super schönen und praktischen Rolltop Backpack.

GOT BAG arbeitet mit einem Netzwert aus 1500 Fischern zusammen, die das Plastik, das sich in ihren Netzen verfängt, bergen, sorgfältig trennen und reinigen. Aus dem Rohmaterial Meeresplastik wird ein hochwertiges Garn gefertigt und daraus werden dann die Rucksäcke hergestellt. Für jeden GOT BAG werden bis zu 4 Kilogramm Plastik geborgen. Darüber hinaus legt das Unternehmen Wert auf eine ressourcenschonende Wertschöpfungskette sowie faire Arbeitsbedingungen. Diese Nachhaltigkeitsbemühungen sind kein Marketing-Ding, sondern können mit entsprechenden Zertifizierungen belegt werden.

Ich liebe es, wenn Unternehmen eine Purpose haben – seine Unternehmensaktivitäten 2021 nur auf wirtschaftlichen Erfolg auszurichten, ist meiner Meinung nach nicht zeitgemäß. Deshalb freue ich mich über Unternehmen wie GOT BAG, die den Anspruch haben, etwas zu verändern. Also, wenn ihr einen neuen Rucksack oder sonstige Accessoires braucht, schaut gerne mal bei denen im Shop vorbei. Die Mengen an Plastik, die es jetzt bereits auf dem Planeten gibt, können wir nicht rückgängig machen, aber wir können die, die versuchen das Beste draus zu machen, unterstützen – und versuchen dazu beizutragen, dass es in Zukunft weniger wird.

Ein Kommentar zu „Plastik-Müll im Alltag vermeiden – wie und warum?

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