Neue Journaling-Routine | Bin ich jetzt glücklicher, organisierter und fokussierter?

*Werbung“ Dieser Beitrag entsteht in Kooperation mit YOUCHAMP.

Informationsüberfluss, Leistungsdruck, immer länger werdende To Do Listen, ständige Erreichbarkeit, verschwimmende Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben – und das in einer Zeit, in der das Highlight des Tages viel zu oft daraus besteht, zum Einkaufen einmal kurz raus zu können. Immer mehr Menschen leiden unter Stress und fühlen sich überfordert. Ich habe Anfang Januar in der Uni ein Referat zum Thema Psychohygiene im Arbeitsalltag gehalten – habe also wochenlang das Internet und Bücher nach Maßnahmen durchforstet, um unsere Psyche genauso sauber zu halten, wie wir es mit unserem Körper oder unserer Wohnung tun. Die Haupterkenntnis aus meiner Recherche lautete „bei jeder Methode, die dazu beitragen kann, unser Wohlbefinden zu steigern, wird explizit erwähnt, dass sie auch die Leistungsfähigkeit steigert“. Es macht also keinen Sinn, psychische Belastungen in Kauf zu nehmen, um im Job, in der Uni oder wo auch immer erfolgreicher zu sein. Langfristig sind nämlich die Menschen mit der saubersten Psyche nicht nur die Zufriedensten, sondern auch auf allen Ebenen die Erfolgreichsten.

Weil ich aber weiß, dass nicht jeder – gerade wann man eh schon gestresst ist – sich die Zeit nehmen möchte, sich in die Tiefen der positiven Psychologie einzulesen, freue ich mich sehr, euch ein Tool vorstellen zu können, was euch diese Arbeit abnimmt. Das Journal von YOUCHAMP* bietet Informationen und Vorlagen zur Selbstreflexion, die einem dabei helfen, sich zu ordnen, seinen Fokus nicht zu verlieren und seine innere Ruhe zurückzugewinnen.

Der Inhalt des Journals

Das Selbstmanagementjournal* soll einem dabei helfen, seine Ziele zu definieren und auf eine fokussierte und reflektierte Art und Weise darauf hinzuarbeiten. Im vorderen Teil befinden sich ausführliche Erklärungen zum Formulieren von Zielen – insbesondere wird hier auf die sogenannte „SMARTe“ Zielsetzung eingegangen, also wie man sich Ziele setzt, die spezifisch, messbar, anspruchsvoll, realistisch und terminiert sind. Dann folgen 6 Seiten, auf denen man sein größtes Ziel festlegt und sich hierzu ein paar tiefergehende Gedanken macht. Anschließend schreibt man einen Brief an sein zukünftiges Ich – eine kreative Methode sein Ziel zu visualisieren und etwas zu schaffen, worauf später zurückgreifen kann, falls man mal einen zusätzlichen Motivationskick braucht.

Nachdem man die Grundlage geschaffen hat, indem man sich bewusst geworden ist, worauf man hinarbeiten möchte, folgen die Seiten des Journals, die dabei helfen sollen, dies im Alltag umzusetzen. Hierzu gibt es erstmal ein paar allgemeine Tipps zur Tagesplanung und eine ausführliche Erläuterung des YOUCHAMP-Journaling-Prozesses. Und dann geht’s los! 91 undatierte Seiten (also für 1/4 Jahr) für die tägliche Morgen- und Abend-Reflexion sowie alle 7 Tage eine Doppelseite, auf der auf die vergangene Woche zurückgeblickt und evaluiert wird, inwiefern man seinen Zielen näher gekommen ist.

Meine Erfahrung mit dem Journal

Ich habe das Journal jetzt, seit ich es besitze (ca. 2 Wochen), täglich benutzt und möchte hier meinen Eindruck mit euch teilen. Erstmal ist die Tatsache, dass ich wirklich JEDEN Abend und JEDEN Morgen die entsprechenden Seiten ausgefüllt habe, ein Argument, das auf jeden Fall für das Journal spricht. Ich bin nämlich eigentlich bisher immer eine gewesen, die Journaling eher sporadisch betreibt – mal drei Tage ja, dann wieder 2 Tage nein usw. Ich glaube, das liegt daran, dass die Fragen sehr auf den Punkt sind – das Beantworten dauert nur wenige Minuten und trotzdem hat es jedes Mal in meinem Kopf eine Wirkung gezeit. Generell finde ich es super, wie YOUCHAMP es geschafft hat, den Inhalt des Journals auf das Wesentliche zu beschränken. Auch der erklärende Teil ist sehr kompakt und trotzdem informativ. Hier erhält man in Kürze alle Tipps, die man braucht, um das Journal effektiv nutzen zu können, sodass man dann genug Zeit hat, die man in die Selbstreflexion investieren kann.

Ich persönlich konnte den Anleitungen keine bahnbrechenden, neuen Erkenntnisse entnehmen, was aber natürlich daran liegt, dass ich mich seit Jahren mit Selbstoptimierung beschäftige und dementsprechend ein paar Grundkenntnisse habe. Auch die SMARTe Zielsetzung ist mir, wie wahrscheinlich jedem, der irgendwas mit Marketing studiert, nicht unbekannt. Nichtsdestotrotz habe ich mir diesen Teil des Journals gerne durchgelesen, weil es, wie erwähnt, sehr auf den Punkt ist und man sich solche Tipps nie oft genug ins Gedächtnis rufen kann. Aber besonders für „Neulinge“ auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung ist der Inhalt des Journals perfekt, weil man richtig gut an die Hand genommen wird. So findet man auf jeden Fall leichter in das Thema rein, als wenn man mit einem leeren Notizbuch alleine gelassen werden würde.

Stichwort „leeres Notizbuch“: Ich bin ja eigentlich ein Bullet-Journal-Mädchen und gewohnt, beim Journaling 100%ige Freiheit zu haben. Deshalb war ich erst skeptisch, ob ich mich damit anfreunden kann, täglich die gleichen vorgefertigten Fragen zu beantworten. Ich wurde jedoch positiv überrascht, denn irgendwie habe ich es sogar als eine Art „Erleichterung“ empfunden, mir keine Gedanken machen zu müssen, WORÜBER ich schreiben soll, sondern nur WAS ich schreiben soll, falls man versteht was ich meine. Darüber hinaus hat das Journal auch irgendwie meinen Horizont erweitert – nach jahrelangem Bullet-Journaling hatte meine Selbstreflexion immer wieder das gleiche Muster und es hat mir total gutgetan, mal in andere Richtungen zu überlegen. Besonders die Frage „Was war heute mein größter Sieg?“ habe ich mir davor nie so explizit gestellt. Sich hier auf eine Sache zu fokussieren, finde ich nochmal viel sinnvoller als eine ganze Seite Erfolgstagebuch zu schreiben, weil man so noch mal mehr merkt, was einem wirklich wichtig ist. Auch jeden Morgen den Satz „Ich versichere mir selbst, jeden Moment des Tages zu nutzen, um …“ zu vervollständigen, hat mir unglaublich viel gebracht. Manchmal sind meine Gedanken all over the place und ich würde am liebsten 10 Dinge gleichzeitig erledigen – durch das Journaling in den letzten Tagen habe ich auf jeden Fall gelernt, mich mehr zu fokussieren.

Mein Ziel, welches ich für den Zeitraum der 3 Monate, in denen ich das Journal nutzen werde, festgelegt habe, ist ganz unspektakulär „das Semester erfolgreich abschließen“ – das bedeutet neben dem Abhaken der einzelnen Prüfungsleistungen auch, mich darüber hinaus weiterzubilden und weiter herauszufinden, was meine Themen sind und wo ich in Zukunft hin möchte. Bisher läuft das ganz gut! Diese Routine, mich morgens und abends einmal kurz hinzusetzen und mir Gedanken zu machen, hat wirklich etwas verändert, wenn es darum geht, wie fokussiert ich bin und wie ich mit meiner Zeit umgehe. Die Frage im Titel kann ich also mit „JA!“ beantworten und euch nur empfehlen, diese Form des Journalings mal auszuprobieren!

Nutzt ihr irgendeine Form von Journal und was sind eure Erfahrungen damit? Lasst uns uns gerne in den Kommentaren dazu austauschen!:)

PS. Falls ihr lieber digitale Organisations- und Reflexions-Methoden nutzt, findet ihr bei YOUCHAMP übrigens auch ein digitales Planungstool.

4 Kommentare zu „Neue Journaling-Routine | Bin ich jetzt glücklicher, organisierter und fokussierter?

    1. Nein, überraschenderweise nicht – hatte auch befürchtet, dass ich damit zu viel Zeit verlieren würde, wenn ich das jeden Morgen und Abend mache… besonders morgens setze ich mich am liebsten direkt an die Arbeit und war mir unsicher, ob ich mir davor Zeit für‘s Journaling nehmen möchte… hab‘s allerdings überhaupt nicht als Zeitverschendung empfunden, denn, dadurch dass bei den einzelnen Fragen sehr wenig Platz ist, hab ich nie länger als 5 Minuten gebraucht & die Zeit hab ich, dadurch dass ich danach irgendwie fokussierter war, locker wieder reingeholt!:D
      Liebe Grüße,
      Romy

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